Der Weg zur eisernen Disziplin- Part 1 Die Morgenroutine

7 Kommentare

Immer wieder werde ich gefragt ob ich nicht verrückt sei , wenn ich sage, dass ich freiwillig um 5 Uhr aufstehe ! Warum eine richtige Morgenroutine wichtig ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, die gerne im Autopilot durch den Tag gehen.  Es ist auch gar nicht so leicht, bei den ganzen Medien nicht abgelenkt zu werden und sich auf das eigentliche Ziel zu konzentrieren. Mal eben kurz Facebook checken, mal eben die eine Folge der Serie sehen… ja das Angebot ist riesig- und am Ende des Tages merkt man,  dass man nichts geschafft hat von dem, was man eigentlich vor hatte. Es ist aber gar nicht so schwer aus der negativ Spirale auszutreten- das Einzige was wir tun müssen sind unsere Gewohnheiten auszutauschen.
img_1899Dieser Beitrag  ist der erste Teil meiner Disziplinreihe- die auch für Chaosköpfe (wie mich )geeignet sind und einen das Leben leichter machen.
Der erste Schritt , den negativen Gewohnheiten den Kampf zu erklären ist die richtige Morgenroutine:

1.  Finde deine Uhrzeit
Wer um 5 Uhr aufsteht, aber nur vier Stunden Schlaf  bekommt und dementsprechend müde ist- der startet nicht richtig in den Tag. Passt eure Uhrzeit zum Aufstehen für euch individuell an. Meine Uhrzeit ist  5 Uhr, aber auch nur weil ich schon um 10 Uhr im Bett bin. Sieben Stunden Schlaf reichen mir aus, wie sieht es bei euch aus ?img_1910

2. Der Wecker
Ich persönlich bekomme morgens Aggressionen, wenn nur ein  Piepton oder ein sonstiger Standard Wecker klingelt. Daher läuft bei mir morgens zum aufstehen Musik, welche gute Laune macht- in meinem Fall – boom boom boom von Vengaboys.
Tipp- Da ich  den Snooze-Button  sehr gerne benutze oder im Unterbewussten einfach ausschalte- tue ich mein Handy/Wecker an das anderen Ende des Zimmers.

3.Trinken.
Nachdem mich meine Gute Laune Musik geweckt hat und ich aufgestanden bin, nehme ich mir 2 Minuten Zeit, setzt mich hin ( in meinen Fall an das Fenster) mit einem großen Glas Wasser und werde erstmal langsam wach.
 Tipp- stellt abends schon eine Flasche/Glas neben euren Wecker

4. Strecken
Was machen Katzen wenn sie aufstehen? Genau sie strecken sich- in meinen Fall mache ich morgens immer eine Yoga Runde um jeden Muskel meines Körper langsam zu aktivieren.
Tipp- Legt eure Sportsachen am Vorabend schon mal bereit.
Mein Outfit findet ihr hier , an der Stelle möchte ich mich bei Gorilla sports für die Zusammenarbeit danken.
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5. Kurzes aber intensives Workout
Da ich sonst am Tag keine Zeit für Sport finde- mache ich ein kleines Workout – es sollte nicht länger als 10 Minuten sein, aber so das ihr richtig schön ins Schwitzen kommt. Es muss nicht unbedingt Übungen zuhause sein, ihr könnt genauso gut kurz eben um den Block joggen.
Tipp: Falls ihr noch Geräte für zuhause braucht, schaut mal hier vorbei .

 

6. Ohhhmmm…img_1914
Nachdem ich meinen Körper aufgeweckt habe, ist nun mein Geist dran- ich suche mir einen ruhigen Ort und meditiere – mal 5 , mal 10 Minuten- je nachdem wie es mir gerade passt.  Nachdem Workout muss ich meinen Puls erstmal wieder in den Ruhezustand bringen. Mein Sportlook ist perfekt für Yoga, Workouts und Meditationen, da es extrem bequem ist.
Tipp- Unbedingt im Sitzen und nicht im liegen meditieren, sonst droht die Gefahr wieder einzuschlafen.

7. Mach dich schön, für dich selbst
So den sportlichen Teil der Routine ist abgeschlossen, danach heißt es erstmal ab unter die Dusche. Für den extra frische Kick duscht doch mal kalt. Zieht euch um und macht euch für den Tag fertig. Auch wen ihr nur zuhause bleibt!

8. Frühstücken
Das Frühstück ist meine Liebligszeit am Tag, da mache ich mir gerne mal Pancakes oder ein Müsli, wenn ich nicht so viel Zeit habe. Wichtig ist nur das ihr das Frühstück genießt und ihr kein Druck habt.

9. Lesen
Als nächstes nehme ich mir gerne etwas zu lesen, sei es eine Zeitung zum Kaffee oder eine Biografie einer Person, die ich bewundere ( Motivation ). Die Hauptsache ist ihr weckt morgens eure grauen Zellen.img_1903

10. To- do Liste
Als letzten Schritt meiner Routine ist die tägliche Aufgabenliste- ich versuche immer meine Aufgaben so präzise wie möglich aufzuschreiben und nicht zu viel- sonst sorgte es schnell demotivierend.
Tipp- sortiert eure Aufgaben nach der Dinglichkeit- lernen ist zum Beispiel wichtiger als Fensterputzen- & die Aufgaben die ihr gar nicht mögt sind als erstes dran- so wirkt ihr der Prokrastination  entgegen.

Endlich ! Ihr habt es geschafft ! Das ist ein Grund zum Feiern! Dreht euer Lieblingslied auf und tanzt! Feiert euch dafür, das ihr bevor der eigentliche Tag anfängt euren Körper(mental, physisch, spirituell und emotional ) geweckt habt. Da kann der Tag ja kommen !

„Jeden Tag frage ich mich : Wenn das der letzte Tag meines Lebens wäre, würde ich das tun, was ich gleich tun werde ? “ – Steve Jobs

Wenn ihr eure Morgenroutine ein paar Mal geschafft hat, merkt ihr nach der Zeit wie ihr euch dran gewöhnt.  Schon vergessen wir sind Gewohnheitstiere und ihr seid auf den besten Weg eure negativen Gewohnheiten in positive umzuwandeln. Wenn ihr das img_1898ausprobiert, wird es wohl immer weniger Menschen geben, die mich als verrückt bezeichnen.

Sonstige Tipps:
-Handyverbot bis zum Ende der Morgenroutine
-Bei Müdigkeit am Tag eine Runde spazieren gehen oder einfach 10 Minuten Springseil springen! So kommt euer Kreislauf wieder in Schwung
– Zimmer lüften, die frische Luft macht ebenfalls wieder wach
-10 Minuten aufräumen am Morgen bewirkt Wunder
– Schreibe deine Träume auf

Schreibt mir doch wie eure Morgenroutine aussieht. Was ist eure Uhrzeit? Oder habt ihr noch sonstige Tipps ? ich freue mich über eure Kommentare,

eure Anna ❤

Ps: Die Fotos hat die liebe Tine gemacht, schaut unbedingt mal bei ihr rein !

7 comments on “Der Weg zur eisernen Disziplin- Part 1 Die Morgenroutine”

  1. Huiuiui. Das klingt echt sehr diszipliniert. Rein nach dem Biorhythmus bin ich mehr eine Eule, muss aber selbst zugeben, dass ich einfach mehr vom Tag habe, wenn ich mal früher aufstehe. Aber jeden Tag … #mimimi 😆

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