Lebst du schon oder träumst du noch?

3 Kommentare

„Immer wieder wünsche ich mir den Sommer zurück, diesen einen unvergleichlichen – wo wir unzählige verrückte Dinge taten, den Geruch der nassen Straßen genossen und wir uns einfach an den kleinen Momenten erfreuten. Jedes Jahr aufs Neue sehne ich mich nach den warmen Tagen und den langen Nächten- bis ich wieder bemerke, der Sommer ist vorbei, ohne das ich ihn erlebte. Immer wieder. Dieser Sommer existiert nur in meinem Kopf.“

Wir sind wahre Meister darin uns Ziele zu setzen, darauf hin zu arbeiten und dann doch zu kneifen. Wir schrauben die Erwartungen hoch und träumen in den Tag hinein. Tag für Tag träumen wir davon- wie es wäre „wenn“ es endlich soweit ist- doch urplötzlich kommt da dieses Gefühl im Bauch. Umso näher wir unserem Ziel kommen, desto stärker wird das Gemurmel im Bauch. Wir bekommen Angst. Gedanken, wie:

Will ich das überhaupt wirklich?
Schaffe ich es?
Ist es das Richtige?tauchen auf einmal in unseren wunderschönen Sommertagstraum auf und sorgen für ein Donnerwetter. Eine Welt scheint zusammen zu brechen. Dein Gedankenluftschloss wird von Selbstzweifel und Angst angegriffen.

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Sicherheitshalber machst du einen Rückzug und verbarrikadierst dich hinter deinen dicken Mauern. Verzweifelt wartest du auf einen Rettungstrupp, der dich aus dieser misslichen Lage befreit. Doch niemand außer du selbst kannst gegen die Selbstzweifel und die Angst ankämpfen. Sie existieren nämlich nur in deinen Kopf. Wo anders sind sie nicht präsent. Nur du fütterst deinen Selbstzweifel, jedes mal wenn du durch dein Instagramfeed scrollst und all die perfekten Menschen siehst. Perfekte Figur, perfektes Leben- einfach nur beneidenswert. Doch auch diese Welt existiert nicht. Sie wurde nur von Menschen erschaffen, die einen kleinen Teil ihres Lebens preisgeben. Sie haben sich auch ihre Welt erschaffen um aus ihren Alltag, der Realität, zu flüchten. Es ist nicht echt, aber dennoch beneidest du es.

Warum vergisst du so schnell, dass was du besitzt können viele haben. Ja sie können wahrscheinlich sogar viel mehr besitzen als du, doch sie können niemals sein wer du bist.

Doch dennoch bleibt die Angst vor der Veränderung, diesen neuen Schritt. Es ist ganz natürlich das du dich vor dem Unbekannten fürchtest. Angstfrei sind nur die weniger Intellektuellen. Angst haben die mutigen Menschen, weil sie sich ihren Ängsten und Zweifeln stellen. Und immer wenn du denkst, du bist nicht mutig, denk immer daran, als Baby warst du im sicheren Mutterleib vollkommen umsorgt und plötzlich musstest du dort raus- in die große weite Welt. Und hast du dich da verkrochen? Nein, du warst neugierig auf alles Neue was plötzlich zu entdecken war.

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Und jetzt? Hast du Angst vor der Welt, obwohl du früher als Baby so mutig warst alles zu entdecken? Komm aus dein Schneckenhaus raus und sieh dir die Welt an, trau dich den Schritt in Richtung deines Ziels zu gehen.

Hör auf zu erwarten, vergleichen und zu träumen- fang einfach an.

„Ich sehne mich längst nicht mehr nach diesen einen Sommer, ich gehe raus im tiefsten Winter und erfreue mich über die seltenen Sonnenstrahlen. Anstatt ständig zu erwarten und träumen genieße ich die einzelnen Momente und plötzlich wird eine ganz neue Welt sichtbar.“

3 comments on “Lebst du schon oder träumst du noch?”

  1. Was für ein wundervoller Post Anna!! Genau so ist es wie du sagst Anna! ❤
    Man sollte nicht immer nur träumen und warten, auf bessere Zeiten. Man sollte das was gerade ist genießen und das positive das Schöne darin sehen 🙂 Da muss man sich immer wieder dran erinnern und dazu disziplinieren 🙂
    Liebste Grüße ❤

    Gefällt 2 Personen

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